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58. Ord. Bundesparteitag der FDP

15. – 17. Juni 2007, Stuttgart, Porsche-Arena


Die Stadt Stuttgart

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Sehenswürdigkeiten

Stuttgart Neues Schloß, Copyright Stuttgart-Marketing GmbH
Stuttgart Neues Schloß
Copyright Stuttgart-Marketing GmbH

Ein Bummel durch die Stuttgarter City ist wie ein Gang durch die Architekturgeschichte: architektonische Meisterwerke wie das mittelalterliche Alte Schloss, das barocke Neue Schloss, die wunderschöne Jugendstil-Markthalle und die Weißenhofsiedlung im Bauhausstil machen den Flair der Stadt aus.

Das mittelalterliche Alte Schloss und das barocke Neue Schloss Wo einst die Pferde des Herzogs Luitolf von Schwaben weideten - vom Stutengarten (Gestüt) leiten sich Stadtname und Wappen ab - steht heute das Alte Schloss. Mit seinem malerischen Arkadeninnenhof spiegelt es den Glanz der Residenzstadt wider. Heute beherbergt es das Württembergische Landesmuseum. Nur wenige Schritte sind es zu dem prächtigen barocken Neuen Schloss. Der Schlossplatz mit der 30 Meter hohen Säule ist das Herz der Stadt und ein beliebter Treffpunkt.

Neues Schloss
Neues Schloß
Schloßplatz 4
70173 Stuttgart
www.schloesser-magazin.de

Imposant steht das Neue Schloss im Herzen der Landeshauptstadt Stuttgart. Der Spätbarockbau, eines der letzten großen Stadtschlösser Süddeutschlands, erinnert an die französischen Vorbilder des 17. Jahrhunderts.

Herzog Karl Eugen war es, der die dreiflügelige Anlage in Anlehnung an das berühmte Schloss von Versailles von den Architekten Nikolaus Friedrich Thouret, Leopold Retti und Philippe da la Goepière sowie R.F.H. Fischer errichten ließ (1746 bis 1807).

Die Residenz der württembergischen Könige wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und später wieder aufgebaut. Heute sind im Neuen Schloss Finanz- und Kultusministerium untergebracht, darüber hinaus nutzt es die Landesregierung für Repräsentationszwecke.


Altes Schloss
Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart

Bereits im 13.Jh. stand hier eine Wasserburg, die ab dem 14.Jh. den Grafen und Herzögen als Hauptsitz diente. Mitte des 16. Jh. erfolgte unter den Herzögen Christoph und Ludwig ein großzügiger Umbau zum einem Renaissanceschloß. Der im Rahmen des Ausbaus entstandene Innenhof mit prachtvollen Arkaden gilt seitdem als Glanzstück der Renaissancebaukunst. Im 18. Jh. beseitigte man die bis dahin vorhandenen Wassergräben um das Schloss. Schwer beschädigt wurde das Gebäude im 2. Weltkrieg. Beim Wiederaufbau errichtete man in den Räumlichkeiten des Schlosses das Landesmuseum Württemberg.


Königsbau
Königstraße 28
70173 Stuttgart

Klassizistischer Säulenbau am Schloßplatz, 1856 bis 1860 von Knapp und Leins als Konzert-, Ball- und Geschäftshaus erbaut, Wiederaufbau 1958/59; heute Geschäftshaus mit 135 Meter langer Kolonnade. Seit Frühjahr 1991 wieder Sitz der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse.

Königsbau Passagen Auf einer Grundfläche von 8.600 Quadratmeter befindet sich hinter dem Königsbau seit dem 20. April 2006 das Einkaufs- und Geschäftszentrum Königsbau Passagen. Auffälligster Bestandteil des Gebäudes ist ein Glasgewölbedach, das sich direkt an den Königsbau anschließt. Die Passagen umfassen auf fünf Ebenene 25.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche.


Hauptbahnhof
Arnulf-Klett-Platz
70173 Stuttgart

Als Kopfbahnhof 1914 bis 1927 von Paul Bonatz und Friedrich Scholer im Stil der neuen Sachlichkeit erbaut, gilt als eines der gelungensten Bahnhofgebäude in ganz Europa. Der 56 Meter hohe Turm mit rotierendem Mercedesstern und die Uhr mit Zifferblatt von fünfeinhalb Metern Durchmesser stehen genau in der Achse der Königstraße. Der Kopfbahnhof mit 16 Gleisen ist der wichtigste Knotenpunkt im öffentlichen Personenverkehr. Täglich verkehren hier etwar 1200 Züge und ca. 200.000 Fahrgäste. Es sind zahlreiche Rangierfahrten notwendig um den Kopfbahnhof in Betrieb zu halten.

Die Fassade wurde mit Muschelkalkquadern verkleidet. Im Bahnhofsturm befindet sich das TurmForum Stuttgart 21. In drei Ebenen ist die Ausstellung zum Verkehrs- und Stadtentwicklungsprojekt "Stuttgart 21" zu sehen. Eine Multimedia Show gibt Ihnen auf drei Großprojektionswänden einen Einblick in das Projekt. Es stehen auch PC-Terminals und Videos sowie eine Projektbibliothek zur verfügung.

Die im Untergrund des Hauptbahnhofs liegende Klett-Passage ist ein stark frequentiertes Einkaufszentrum. Pendler, Reisende und Stuttgarter nutzen die Passage um auf dem Weg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln noch schnell ein Geschenk zu kaufen oder ein Eis zu essen. Die lange Öffnungszeit bis 21:00 Uhr ist sehr verlockend.


SI-Centrum
Plieninger Straße 100
70567 Stuttgart
www.si-centrum.de

Am 2. Dezember 1994 wurde in Stuttgart das SI-Erlebnis-Centrum Stuttgart eröffnet, das in seiner Art einmalig in Europa ist und mit dessen vielfältigen Angeboten bislang nur Hotelpaläste wie das "Caesar's Palace" oder das "MGM Grand" in Las Vegas aufwarten können. Das SI-Erlebnis-Centrum bietet ein komplettes Freizeitangebot mit zwei Musicaltheatern, Vier-Sterne-Hotel (Millennium Hotel and Resort Stuttgart), 19 verschiedenen Themenrestaurants, Entertainment, Shopping sowie Möglichkeiten zur Ruhe und Erholung im VitaParc, der größten Wellness-Oase Deutschlands.


Weißenhofsiedlung
70191 Stuttgart
www.weissenhofmuseum.de

Die Weissenhofsiedlung ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der modernen Architektur: Sie entstand 1927 als Bauausstellung des Deutschen Werkbundes. Unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe haben 17 Architekten aus Deutschland, Holland, Österreich und der Schweiz ein mustergültiges Wohnprogramm für den modernen Großstadtmenschen geschaffen.

In ihrer wechselvollen Geschichte ist die Weissenhofsiedlung ein Spiegelbild der gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen des 20. Jahrhunderts und damit ein wichtiger Bezugspunkt für den Blick in die Zukunft der städtischen Entwicklung. Trotz Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und Veränderungen der Bausubstanz zeigt sich die Weissenhofsiedlung auch heute als unverwechselbares Architektur-Ensemble.

Der internationale Bekanntheitsgrad der Weissenhofsiedlung und ihrer Architektur beschert dem Weissenhof-Gelände etwa 30.000 Besucher im Jahr.


Markthalle
Dorotheenstraße 4
70173 Stuttgart

Wer die schweren Pforten der Stuttgarter Markthalle öffnet, taucht ein in eine Atmosphäre aus orientalischem Basar und regionalem Marktgeschehen: Multikulturelles Stimmengewirr zwischen Marktständen, der Duft nach Gewürzen, frisches Obst und Gemüse. Die im Jugendstil erbaute Markthalle gilt als eine der schönsten auf der Welt. Auf über 3500 Quadratmetern können die Kunden täglich frische Blumen, Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst sowie exotische Früchte und Gewürze kaufen.

Von der Galerie im ersten Stock bietet sich dem Besucher ein Blick auf das bunte Treiben. Hier befindet sich das Warenhaus "Merz und Benzing", in dem unter anderem Einrichtungsgegenstände von hoher Designqualität, Wohn- und Gartenaccessoires, exquisite Kosmetikartikel und erlesene Literatur angeboten werden.Nach einem ausgiebigen Bummel bieten die drei gastronomischen Bereiche der Markthalle feine Speisen und Getränke.


Stiftskirche
Stiftstraße 12
70173 Stuttgart
www.stiftskirche-stuttgart.de

"Stuttgart hat seine Stiftskirche wieder", titelten die Medien bei der Wiedereröffnung der größten und ältesten Kirche im Herzen der Landeshauptstadt am 13. Juli 2003. Nach vier Jahren Bauzeit können sich die Besucher nun an den vielfach erstmals gezeigten Kunstwerken der Gotik freuen und staunend den Blick in die kühne Deckenkonstruktion richten. Die neue Decke mit abgehängten Glassegeln streckt und vertikalisiert den Raum. Die Kirchenfenster gestaltete der Künstler Professor Hans Gottfried von Stockhausen neu. Bei der Renovierung stieß man auf bedeutende Ausgrabungen: Gräber unter dem seitherigen Kirchenboden. Archäologen förderten erstmals Belege dafür zu Tage, dass es eine Besiedlung lange vor der um 950 datierten Anlage des Stutengartens gab. Zwei alemannische Gräber weisen in das siebte oder achte Jahrhundert.


Das "Grüne U"

Das so genannte Grüne U, ein u-förmiger Grünzug von acht Kilometern Länge, erstreckt sich von den Schlossgärten bis zum Höhenpark Killesberg. Das Ziel, die verschiedenen Parks und Gärten zu einem Ganzen zusammenzufassen, wurde seit den 1920er-Jahren verfolgt und ist mit der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) 1993 vollendet worden. Brücken und Stege verbinden die Schlossgartenanlagen, den Park der Villa Berg, den Rosensteinpark und die Wilhelma, den Leibfriedschen Garten, den Wartberg und den Höhenpark Killesberg zu einer großen zusammenhängenden Parklandschaft. Realisiert wurde die Verknüpfung durch Professor Hans Luz und die Planungsgruppe Luz-Eigenhofer-Lohrer-Schlaich.

Die einzelnen Teile haben ihren jeweiligen Charakter behalten und tragen die Handschrift unterschiedlicher Epochen und Personen. So ist das Grüne U nicht nur landschaftlich und gestalterisch reizvoll, sondern bietet auch einen Streifzug durch die Gartenkultur und Gartengeschichte der Landeshauptstadt.


Fernsehturm
Jahnstraße 120
70597 Stuttgart
www.fernsehturm-stuttgart.com

Das Konstruktionsvorbild für die Fernsehtürme in aller Welt hat eine imponierende Höhe von 217 Metern.Er steht auf dem Hohen Bopser (483 m ü.d.M.). Seit über 40 Jahren ist er das Wahrzeichen von Stuttgart. Nach einer Bauzeit von nur 20 Monaten gab die Fernsehturm-Betriebs GmbH am 5. Februar 1956 den Fernsehturm für die Öffentlichkeit frei.

Die Konstruktion des Stuttgarter Ingenieurs Prof. Dr. Fritz Leonhardt und die unterstützende Mitarbeit des Oberbauleiters Prof. Erwin Heinle ließen dieses Meisterwerk schwäbischer Baukunst entstehen. Die Baukosten in Höhe von 4,2 Millionen Mark wurden bereits nach nur fünf Jahren durch die Eintrittsgelder amortisiert. Im Jahr 2005 wurde der Turm saniert. Der Ausblick über die Stadt bis hin zum Schwarzwald und der Schwäbischen Alb ist phänomenal. Bei gutem Wetter kann man sogar die Alpen sehen!

Quellen: www.stuttgart.de, www.stuttgart-tourist.de

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